Ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Commedia Sexy

Ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Commedia Sexy
Luigi Comencinis zweite Zusammenarbeit mit Catherine Spaak

Freitag, 15. Juni 2012

Il sorpasso (Verliebt in scharfe Kurven) 1962 Dino Risi


Inhalt: Bruno (Vittorio Gassman) fährt mit seinem Cabriolet durch das verlassene Rom, dessen Bewohner wie üblich im heißen August das Weite gesucht haben. Zufällig sieht er durch ein geöffnetes Fenster den jungen Roberto (Jean - Louis Trintignant) und bittet ihn, eine Frau anzurufen, mit der er sich verabredet hatte, die er aber nicht antraf. Roberto bietet ihm an, in seine Wohnung zu kommen und selbst zu telefonieren. Vergeblich, wie sich bald herausstellt, aber Bruno nutzt die Gelegenheit, um Roberto zu überreden, ein Stück in seinem Cabriolet mitzufahren.

Anfangs reagiert der Student regelrecht erschrocken über das hohe Tempo, mit dem Bruno über die Straßen jagt, 
jede Verkehrsregel missachtend und ständig auf der Überholspur. Aber dieser lässt sich nicht beirren und entfernt sich immer weiter von Rom, nachdem er ein Auto mit zwei hübschen deutschen Touristinnen entdeckt hatte, denen er folgt...


Gleich zu Beginn des Films fragt Bruno (Vittorio Gassman) den Studenten Roberto (Jean - Louis Trintignant), während sie rasant in seinem Cabriolet unterwegs sind, ob er "L'eclisse" (Liebe 1962) von Antonioni gesehen hätte. Noch bevor dieser antworten kann, lobt Bruno den Film als wunderbare Einschlaf - Droge.

Mit dieser Anspielung auf den kurz zuvor entstandenen Film, verfolgten die Macher um Regisseur Dino Risi zwei Motive. Sie charakterisierten Bruno als einen Menschen, für den Kultur nur Zeitverschwendung ist und leisteten sich einen Seitenhieb auf den künstlerisch ambitionierten Film, der bei Kritikern einen höheren Stellenwert besaß (und besitzt) als ein komödiantisch angelegter Film wie "Il sorpasso", dessen gesellschaftkritischer Subtext weniger offensichtlich ist. Zu unrecht, denn die inhaltliche Nähe beider Genre-Stile war typisch für das italienische Kino und seine weit verzweigten, Genre-übergreifenden Synergien.

Michelangelo Antonioni und die „Commedia all’italiana“

Ausgehend vom Stil des Neorealismus, der politisch motiviert als Reaktion auf den Faschismus entstanden war, hatten sich die Stilmittel in der Realitätswiedergabe schon Ende der 40er Jahre verändert, nicht zuletzt wegen der Forderung der neu gewählten christlichen Regierungspartei, kommunistisch orientierte Filme nicht mehr finanziell zu unterstützen. Werke wie "Riso amaro" (Bitterer Reis, 1949) oder "Miracolo a Milano" (Das Wunder von Mailand, 1951) mixten Kritik an Missständen mit Sentiment und Starkult zu einer unterhaltsamen Melange, ohne eine eindeutige politische Ausrichtung erkennen zu lassen. Mit dem Ergebnis, dass die Popularität an der Kinokasse zunahm und Hollywood sogar die Zusammenarbeit mit Vittorio de Sica suchte ("Stazione Termini" (Rom, Station Termini, 1953)).

Trotzdem entwickelten Regisseure wie Luchino Visconti, Roberto Rossellini oder Michelangelo Antonioni den neorealistischen Stil individuell weiter, ohne sich einem politischen oder ästhetischen Diktat zu beugen. Parallel entstand in dieser Situation eine neue Stilrichtung, die ihre Gesellschafts-Kritik hinter unterhaltsamen, komödiantischen Geschichten verbarg. Neben Steno und Mario Monicelli, deren gemeinsame Arbeiten Ende der 40er/Anfang der 50er Jahre die "Commedia all'italiana" entscheidend prägten, gehörten Regisseur Dino Risi und Autor Ettore Scola bis Ende der 70er Jahre zu den führenden Vertretern des Genres.

Risis Anfänge lagen im Neorealismus und führten 1953 zu einer Zusammenarbeit mit Antonioni beim Episodenfilm "L'amore in città" (Liebe in der Stadt) - eine Entwicklung bis zur Komödie, die auch Suso Cecchi D'Amico vollzog, eine der einflussreichsten Autorinnen des italienischen Kinos. Ihren frühen Erfahrungen im Neorealismus ( "L' onorevole Angelina" (Abgeordnete Angelina, (1947)) folgte die Zusammenarbeit mit Antonioni bei den Drehbüchern zu "I vinti" (Kinder unserer Zeit, 1953) und  "Le amiche" (Die Freundinnen, 1955), bevor sie zur ständigen Partnerin von Luchino Visconti und Francesco Rosi wurde. Auch am Drehbuch von "I soliti ignoti" (Diebe haben's schwer, 1958), mit dem Monicelli die "Commedia all'italiana" entscheidend voran trieb, wirkte sie mit. Die Querverbindungen zwischen Neorealismus, Sozialdrama und Komödie waren vielfältig.

Ettore Scola, der gemeinsam mit Ruggero Maccari eine Vielzahl von Drehbüchern in den 50er und 60er Jahren schrieb, erarbeitete sich seinen Stil besonders in der Zusammenarbeit mit dem Regisseur Antonio Pietrangeli, den er bis zu dessen frühen Tod 1968 in beinahe allen Filmen begleitete. Nach der eher harmlosen Komödie "Il scapolo" (1956) wurde der Subtext zunehmend kritischer. "Adua e le compagne" (Adua und ihre Gefährtinnen, 1960) entwickelte eine tiefe Tragik unter der unterhaltsamen Oberfläche, aber besonders Pietrangelis "La parmigiana" ( Das Mädchen aus Parma, 1963) und "Io la conoscevo bene" (Ich habe sie gut gekannt, 1965) erinnern in ihrem leichten zeitgenössischen Stil an "Il sorpasso".

Mit Dino Risi hatte Scola zuvor schon bei "Il mattatore" (Der Meistergauner, 1960) Erfahrungen gesammelt, ebenfalls mit Vittorio Gassman in der Hauptrolle - eine Zusammenarbeit, die weit über "Il sorpasso" hinauswirken sollte. Seine Verbundenheit mit Risi und Gassman, aber auch mit Mario Monicelli, hielt viele Jahre und führte 1977 zu ihrem gemeinsamen Episoden-Film "I nuovi mostri" (Viva Italia!), der sich als Weiterentwicklung von Risis "I mostri" (1963) verstand und den Blick auf die neuen "Monströsitäten" der italienischen Gegenwart warf. Diese Beispiele, die nur einen kleinen Eindruck der gegenseitigen Beeinflussung wiedergeben können, sollen verdeutlichen, wie nah sich Anfang der 60er Jahre die Werke von Antonioni und der Commedia all’italiana trotz ihrer unterschiedlichen Ästhetik und Erzählform inhaltlich standen. Vergleicht man konkret „Il sorpasso“ mit „Il grido“ (Der Schrei, 1957) zeigen sich konkrete Parallelen – sowohl im Aufbau in der Form eines Road–Movies, wie dem Blick auf den sich verändernden Status der Geschlechter und der italienischen Sozialisation in der Nachkriegszeit.

Bei der Anspielung auf „L’eclisse“ handelte es sich entsprechend weniger um eine Kritik an Antonioni als um eine Charakterisierung Brunos. Als dieser später nach Sophia Loren gefragt wird, der populärsten Schauspielerin in Italien, reiht er sie genauso gelangweilt in die Nähe der Attraktivität von etruskischen Gräbern ein. Bruno besitzt keinen Geschmack, sondern ist nur an seinem Vergnügen interessiert. Die Nennung von Sophia Loren hatte aber noch einen Hintergedanken, denn mit ihrer Person verband sich die Vereinnahmung der "Commedia all'italiana" unter einer Vielzahl von leichten Komödien, die in den 50/60er Jahren erfolgreich ein folkloristisches Italien-Klischee verbreiteten.

Dieser Missbrauch lässt sich auch am deutschen Verleih-Titel „Verliebt in scharfe Kurven“ ablesen, der nichts mit der Bedeutung des Originaltitels „Il sorpasso“ zu tun hat, der auf ein "Überholmanöver“ anspielte - sei es konkret im Straßenverkehr oder in der italienischen Gesellschaft, die sich Anfang der 60er Jahre nach einem Jahrzehnt des Wirtschaftswachstums im permanenten Aufschwung befand. Trotzdem verstieg sich der Kritiker der FAZ damals zu der Bemerkung „der Originaltitel deute die positiven Seiten, während der deutsche Titel den Schwächen entspräche“, als wäre es möglich, das komplexe Gebilde dieses Films in einen ernsthaften und einen oberflächlichen Teil zu dividieren - ganz abgesehen davon, das es auch inhaltlich keinerlei Übereinstimmung zu der sexuellen Anspielung des deutschen Titels gibt, der fälschlicherweise den Charakter einer oberflächlichen Komödie vermittelt.

In Italien, wo man die vielen Anspielungen auf den Alltag besser verstand, war „Il sorpasso“ sowohl bei Kritikern wie Publikum sehr erfolgreich, aber unabhängig von dem Wissen darüber, dass 1957 in Italien das Verkehrsrecht eingeführt wurde - eine Erklärung für Brunos Ignoranz gegenüber den Verkehrsregeln - und erst ab 1970 Scheidungen möglich waren, der Grund, warum Bruno trotz jahrelanger Trennung noch mit seiner Frau verheiratet ist, liegt die Stärke des Films in seiner bis heute gültigen Generalität in den Charakterzeichnungen:


Männer

Bruno und Roberto sind sehr gegensätzlich angelegt. Während der Jüngere auch während des heißen Sommermonats August, in dem Rom traditionell verlassen ist, da sich seine Bewohner am Meer befinden, brav für seine Jura – Prüfung lernt, ist der etwa 40jährige Bruno in seinem Cabriolet unterwegs, um sich mit einer Frau zu treffen. Ein erfolgloses Unterfangen. Ihre Begegnung ist zufällig, aber folgerichtig, denn außer ihnen scheint sich Niemand in dem ausgestorben wirkenden Stadtteil von Rom aufzuhalten. Erst bietet Roberto Bruno an, die Frau von seinem Telefon aus anzurufen. Vergeblich, worauf dieser den Studenten überredet, mit ihm ein Stück im Cabriolet zu fahren.

Die Leere der Stadt steht symbolisch für die innere Einsamkeit der Männer. Bei Roberto wirkt sie selbst gewählt, auf Grund seines Bemühens um einen erfolgreichen Studienabschluss, während Bruno mit Aktionismus und eloquentem Gerede jeden Eindruck von Langeweile zu vertreiben versucht. Doch das Zusammenkommen dieser unterschiedlichen Charaktere wäre nicht möglich, ohne ihre jeweilige Bedürftigkeit – Roberto lässt sich, trotz der inneren Stimme der Vernunft, gerne von Bruno dazu drängen, etwas zu erleben, während dieser Irgendjemanden braucht, der anwesend ist. Und schon bald befindet er sich mit seinem Lancia Aurelia B24 wieder auf der Überholspur, jede Verkehrsregel missachtend, aber sein Cabriolet ist nicht mehr neu und wirkt mit dem unlackierten Kotflügel angeschlagen – ein Eindruck, den auch sein Fahrer vermittelt.

Vittorio Gassman gelingt es großartig, einen Mann zu spielen, der ständig unter Strom zu steht, dessen Erfolgsattitüde sich als Täuschung herausstellt, der rücksichtslos, oberflächlich und voller Vorurteile agiert und redet, aber trotzdem sympathisch bleibt. Er ist gleichzeitig von einer entwaffnenden Ehrlichkeit, spielt mit der eigenen Unzulänglichkeit, um im nächsten Moment dieses Verhalten wieder für den eigenen Vorteil zu nutzen. Vordergründig verkörpert er in seiner Bindungslosigkeit – er lebt schon lange von seiner Frau und Tochter getrennt – und seinem hedonistischen Drang nach Selbstbestätigung, den modernen Menschen und damit die Veränderungen in der italienischen Nachkriegsgesellschaft, während der gut erzogene, bescheidene Roberto, der weder einen Führerschein, noch eine Freundin hat, noch den altmodischen Gestus eines geordneten Lebenswandels verfolgt.

Doch Scola, Maccari und Risi ging es nicht um die Gegenüberstellung zweier Prototypen, sondern um Komplexität. Als sie bei ihrer Tour, die sie von Rom in die Toscana führt, bei Robertos Verwandten auftauchen, die dieser schon einige Jahre nicht mehr gesehen hatte, zeigen sich erste Risse auch in dessen Wahrnehmung. Die heile Welt, die er in Erinnerung hatte, und die ihm Vorbild war, wird zur Vortäuschung falscher Tatsachen. Der Konservatismus der Anwesenden trieft geradezu aus ihren Gesichtern, während Bruno ihn darauf aufmerksam macht, dass eines der Kinder seiner Tante (Linda Sini) offensichtlich nicht von deren Mann, sondern vom Verwalter, abstammt. Es zeigt sich, das Robertos bisheriges Leben nicht selbstbestimmt war, sondern geprägt von den Erwartungen seiner Umgebung. Das macht ihn empfänglich für Brunos Aktionismus, obwohl er ihn gleichzeitig durchschaut, denn vieles, was Bruno ausspricht, entspricht seinem Inneren, wodurch es deutlich wird, das sie sich ähnlicher sind, als es vordergründig erscheint.

Begleitet von zeitgenössischer Musik, tanzenden, feiernden und am Strand liegenden Menschen, treiben sie durch ein Land, das Ferien macht, wobei sie auf einige Männer treffen, die in ihrer Selbstüberschätzung und nach wie vor vorhandenen Nähe zum faschistischen Gedankengut der Mussolini-Zeit, wesentlich unsympathischer wirken als die beiden unbestimmt durch die Gegend driftenden Protagonisten.


Auch wenn sie in „Il sorpasso“ scheinbar nur eine Nebenrolle einnehmen, ist ihre Reaktion entscheidend für das Charakterbild der Männer – die

Frauen

Als Bruno von Roberto erfährt, das sich dessen Frauenkontakt auf die Schwärmerei für eine junge Frau aus dem Haus gegenüber beschränkt, mit der er erst einmal gesprochen hatte, amüsiert er sich noch über ihn, aber auch seine Erfolge bleiben weit hinter seinen sprachlichen Ankündigungen zurück. Schon in Rom war er versetzt worden und die Verfolgungsjagd zweier deutscher Touristinnen, die die beiden Männer von Rom in die Toskana führte, endete ausgerechnet in dem Moment, als diese anhalten. Bruno folgt ihnen noch auf das mondäne Grundstück, zieht sich dann aber – auch zum Erstaunen der Frauen – plötzlich zurück. Man könnte annehmen, dass die Frauen Bruno ablehnen, aber das ist nicht der Fall. Auch seine Frau (Luciana Angiollilo), die er nachts in ihrem Haus überraschend besucht, hegt keinen Groll gegen ihn, selbst als er es noch einmal ungeschickt bei ihr versucht.

Zwischen den Geschlechtern scheinen keine echten Beziehungen entstehen zu können. Die Frauen nehmen die Männer nicht ernst und diese wollen nur Spaß haben. Wenn es nicht klappt, dann bleibt immer noch das Auto, das in seiner Wertigkeit die Priorität besitzt. Die einzige Ausnahme bildet für Bruno seine Tochter Lilly (Catherine Spaak), die begleitet von einem deutlich älteren, wohlhabenden Mann nach Hause kommt, den sie zu heiraten gedenkt. Bruno ist konsterniert, weil er seine Position als Vater in Frage gestellt sieht, obwohl er als solcher praktisch kaum vorhanden war. Als er am nächsten Tag den zukünftigen Bräutigam beim Tischtennis schlägt, worüber auch seine Tochter jubelt, ist die Welt für ihn wieder in Ordnung. Die Tragik liegt nicht etwa in der Oberflächlichkeit der Beziehungen, die durchaus von Sympathie geprägt sind, sondern darin, diese gar nicht mehr in Frage zu stellen. Auch Lilly redet nicht von Liebe, sondern einzig Aspekte wie Sicherheit und Status bleiben letztlich für Jeden von Bedeutung, so unterschiedlich die Ansprüche sind.

Wie weit der Film von einer typischen Komödie und von deren Erwartungshaltung entfernt ist, wird an Roberto deutlich, der sich als Gegenpol zu Bruno anböte. Trintignant, der in vielen Filmen dieser Zeit als jugendlicher Liebhaber besetzt wurde („Estate violenta“, (Wilder Sommer, 1959)), begegnet auch in „Il sorpasso“ einigen jungen Frauen, aber diese zeigen an ihm nie wirklich Interesse. Sehr schön wird das in einer Szene deutlich, als sich Roberto erstmals wagt, eine Frau anzusprechen, die er an dem kleinstädtischen Bahnhof antrifft. Er stellt sich keineswegs ungeschickt an und sie flirtet mit ihm, aber dann entfernt sie sich ohne weitere Worte, weil ihr Bruder sie abholt - normalerweise kein Grund, um einen Flirt abzubrechen. Trotz dieser offensichtlichen Erfolglosigkeit bei den Frauen, verlieren die beiden Männer nur selten ihre gute Laune – im Gegenteil, als sie wieder rasend auf der Überholspur unterwegs sind, spricht Roberto von den schönsten zwei Tagen seines Lebens.

„Il sorpasso“ gelang ein sehr genaues Porträt Italiens Anfang der 60er Jahre mit vielen Anspielungen auf den damaligen Zeitgeist und geprägt vom Wandel der Gesellschaft. Scola und Risi konnten noch nicht ahnen, das die technische und wirtschaftliche Entwicklung die Unterschiede zwischen den Staaten weiter nivellieren würde, weshalb die hier beschriebenen Charakterzüge - von einzelnen lokalen Eigenheiten einmal abgesehen - bis heute aktuell blieben.

Die damalige Kritik, der Film würde sich mit dem Tod eines der Protagonisten vor einer Lösung drücken, wirkt aus heutiger Sicht geradezu absurd, denn keinen Moment vermittelt „Il sorpasso“ den Eindruck, als gäbe es die Möglichkeit einer Katharsis. Und das vielen Betrachtern des Films in Deutschland der Tod Robertos am Ende dieser Komödie unpassend und überraschend vorkam, lässt nur deutlich werden, wie sehr sie selbst dem Charakter der Protagonisten ähneln. Die Tragik lag nicht im Sterben, sondern sondern in dessen Bedeutungslosigkeit für die Anderen.

"Il sorpasso" Italien, Frankreich 1962, Regie: Dino Risi, Drehbuch: Ettore Scola, Ruggero Maccari, Dino Risi, Darsteller : Vittorio Gassman, Jean-Louis Trintignant, Catherine Spaak, Claudio Gora, Luciana Angiolillo, Laufzeit : 100 Minuten

weitere im Blog besprochene Filme von Dino Risi:

"L'amore in città" (1953)
"I mostri" (1963) 
"Le bambole" (1965)
"I nuovi mostri" (1977)

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Der Name "L'amore in città" bezieht sich auf einen Episoden Film aus dem Jahr 1953, der erstmals Regisseure in Italien dazu brachte, ihre extra dafür geschriebenen und gedrehten Kurzfilme zu einem Gesamtwerk zu vereinen. Der Episodenfilm steht symbolisch für eine lange, sehr kreative Phase im italienischen Film, die in vielerlei Hinsicht stilbildend für die Kunstform Film wurde. Die intensive Genre-übergreifende Zusammenarbeit unter den Filmschaffenden war eine wesentliche Grundlage dafür.